Am Donnerstag fand das EuropaLeague Spiel zwischen dem SC Freiburg und Makabi TelAviv in Freiburg statt. Und da dies als Hochrisikospiel eingestuft wurde, haben die Blaulichtkräfte eigentlich alles aufgefahren was verfügbar war. Es war das größte Aufgebot seit dem Papstbesuch im Jahr 2011. Und dass man tatsächlich mehr Polizeikräfte benötigt ist klar, gerade da in Freiburg in der letzten Zeit auch größere Demonstartionen gegen Israel stattfinden. Ob man aber so einen Ausnahmezustand erklären muss…
Alle Abteilungen der Feuerwehr haben eine Staffel als Bereitschaft gestellt, und zwar von 13 Uhr bis Mitternacht. Dazu kamen noch Katastrophenschutzkräfte sogar aus Mannheim und anderen Gegenden. Auch die benachbarten Landkreise der Feuerwehr wurden in Alarmbereitschaft versetzt sowie eine endlose Anzahl an Kräften des Rettungsdienstes. Es war wirklich kaum zu glauben was wegen dieses Spiels aufgefahren wurde, und ich möchte nicht wissen was das den Steuerzahler kostet. Das Polizeikräfte bei einem Fußballspiel benötigt werden, und manchmal auch mehr ist okay. Aber wenn man so ein Großaufgebot auffahren muss, wenn man schon meint dass die Gefahrenlage dies nötig macht, dann sollte man dies in diesem Fall dem SC Freiburg in Rechnung stellen, denn dieser verdient schließlich an der Teilnahme in der EuropaLeague.
Am Ende verlief zum Glück alles friedlich und die Polizei meldete nur: „Im Zusammenhang mit der Veranstaltung kam es zu einzelnen, überschaubaren Vorkommnissen, darunter mehrere Sachbeschädigungen in Form von Farbschmierereien. Schwerwiegende sicherheitsrelevante Störungen blieben aus.Zwei angemeldete Versammlungen im Stadtgebiet mit jeweils rund 650 Teilnehmern verliefen nach derzeitigem Kenntnisstand friedlich und weitgehend störungsfrei.“
Ich bin mal gespannt ob in nächster Zeit einmal die Kosten für diesen ganzen Aufwand veröffentlicht werden.

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